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Solidarity in a Society of Esteem / Solidarität in einer Wertschätzungsgesellschaft

Solidarity as social cohesion thrives in Sikantis on the basis of mutual esteem.

A society is just as strong as its weakest member – or – a strong society takes care of its weakest members.

Solidarity is the glue holding a society together. People in Sikantis, the Society of Esteem, feel responsible for each other and make social cohesion the center of their actions. What does that mean?

In a society where solidarity doesn’t exist or is wrongly understood, it leads a society in the wrong direction. Many people feel themselves accountable to none and  are solely focused on  personal interest. Why is that so? The reason for such a behavior lies in scarce esteem. People in our society learn early in their life that they have to fight for, or even worse, they have to suppress others in order to receive esteem. Competition and exclusion are the result. These are opposite traits of solidarity. On the other hand some people think that society has to provide them with everything and they don’t need to develop themselves and their talents. They stand still in their lives or even move backwards.

 Let’s first take a look at the weakest members of a society. These are people who can’t perform in order to help the society grow and prosper.  The reasons are multifarious. Some are ill, too old, too young or disabled in some way. Others may simply need a new skill or education in order to participate.

Our current society marginalizes these people and withholds esteem from them because esteem is bound to achievements of any kind. These people are pushed to the edge of society from where it’s often very difficult or even impossible to reenter normal social life.

In Sikantis, people take care of the society’s weakest members. Solidarity is normal and daily. Esteem is given to everyone, so nobody needs to suppress or edge out others in order to receive esteem. The weakest members, those who are disabled or disaffected, are integrated and find their place in society. They receive the same esteem as all the others. Even if their talents might be simple or limited for whatever reason, they’re still acknowledged. They can experience themselves as full members of society being esteemed and accepted. This fundamental element of mutual esteem and solidarity creates in each single person the will to develop themselves to the limits of their personal capabilities or even further.

This is the kind of atmosphere true solidarity can create in a society: People want to learn, want to develop themselves, want to grow. Throughout their lives they’re given the opportunity to live their lives according to their abilities while receiving full esteem.

The greatest conclusion of solidarity is: In such a society there are no weakest members anymore. Everyone is an important and fully esteemed member of the society.

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Solidarität als sozialer Zusammenhalt blüht in Sikantis auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung.

Eine Gesellschaft ist nur so stark wie deren schwächste Glieder – oder – eine starke Gesellschaft kümmert sich um ihre schwächsten Glieder.

Solidarität ist der Klebstoff, der eine Gesellschaft zusammenhält. Menschen in Sikantis, der Wertschätzungsgesellschaft, fühlen sich verantwortlich füreinander und konzentrieren sich auf den sozialen Zusammenhalt in all ihren Handlungen. Was heisst das?

Eine Gesellschaft, in der es keine Solidarität gibt oder in der Solidarität falsch verstanden wird, wird in eine falsche Richtung geführt. Viele Leute fühlen sich selber für niemanden verantwortlich und konzentrieren sich lediglich auf ihre eigenen Interessen. Warum? Der Grund dafür liegt in mangelnder Wertschätzung. Menschen in unserer Gesellschaft lernen früh in ihrem Leben, dass sie für alles kämpfen müssen, oder schlimmer, dass sie andere unterdrücken müssen, damit sie Wertschätzung erhalten. Wettkampf und Ausgrenzung ist das Resultat. Diese Eigenschaften stehen im Gegensatz zur Solidarität.

Andererseits denken einige Leute, dass die Gesellschaft sie mit allem versorgen muss und dass sie sich und ihre Talente nicht entwickeln müssen. Sie stehen in ihrem Leben still oder bewegen sich sogar rückwärts.

Schauen wir zuerst auf die schwächsten Glieder einer Gesellschaft. Das sind die Leute, die keine Leistung erbringen können, um die Gesellschaft wachsen und aufblühen zu lassen. Die Gründe sind vielfach. Einige sind krank, zu alt, zu jung oder auf irgendeine Weise behindert. Andere benötigen einfach eine Fertigkeit oder Erziehung, um an der Gesellschaft teilnehmen zu können.

Unsere gegenwärtige Gesellschaft grenzt diese Menschen aus und gibt ihnen keine Wertschätzung, weil Wertschätzung nach ihrem Verständnis an Leistungen gebunden ist. Diese Menschen werden an den Rand der Gesellschaft gestossen, von wo er sehr schwierig oder sogar unmöglich ist, ein normales soziales Leben zu führen.

In Sikantis kümmern sich die Menschen um die schwächsten Glieder der Gesellschaft. Solidarität ist normal und alltäglich. Wertschätzung wird jedem und jeder gegeben. Damit muss niemand andere unterdrücken oder ausgrenzen, um Wertschätzung zu erhalten. Die schwächsten Glieder sehen sich integriert und finden ihren Platz in der Gesellschaft. Sie erhalten die gleiche Wertschätzung wie alle anderen. Selbst wenn ihre Talente einfach sein mögen oder begrenzt aus welchem Grund auch immer, sie sind trotzdem wertgeschätzt. Sie erfahren sich als volle Glieder der Gesellschaft, wertgeschätzt und akzeptiert. Dieses fundamentale Bestandteil gegenseitiger Wertschätzung und Solidarität weckt in jeder einzelnen Person den Willen, sich zu entwickeln bis zu den Grenzen ihrer persönlichen Fähigkeiten oder sogar weiter.

Diese Stimmung kann dank echter Solidarität in einer Gesellschaft erschaffen werden. Menschen wollen lernen, wollen sich weiterentwickeln, wollen wachsen. Ihr ganzes Leben erhalten sie die Gelegenheit, ihr Leben gemäss ihren Talenten zu leben während sie volle Wertschätzung erhalten.

Das beste an Solidarität ist: in einer derartigen Gesellschaft gibt es keine schwächsten Glieder mehr. Jeder und jede ist ein wichtiges und wertgeschätztes Glied der Gesellschaft.

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Alternative money system: No Negative Money / Alternatives Geldsystem: Kein negatives Geld

“Negative Money” is not an ethical judgement, but rather the money system of interest and debt.  The movement “No Negative Money” has as its intention to eliminate poverty by making it impossible to hoard money and therefore to become rich.

The basic idea behind “No Negative Money” is that money can’t be stored away in banks in order to be used in later years.  The whole stream of money would only run on cash.  Each year new currency notes would be produced with the printed year for which they are valuable.  People would be forced to spend their money before the end of each year because the old money wouldn’t be valuable in the new year.

The disadvantages are obvious.

People would be forced to buy useless items just for the sake of spending their old money.  Debts still can be created by just transferring overspending from one year to the other.  Poverty wouldn’t be defeated – but at the worst enhanced.

A society of esteem works without money at all.  All citizens work for the good of all –  seemingly for free because they don’t get paid.  But at the same time they can enjoy the efforts of others through the valuation of mutual esteem.

Having products such as food or cars in a society without money could lead to hoarding.  In a society of esteem this doesn’t happen because the motivation for hoarding – searching for esteem – is not present.  People living in a society of esteem get esteem just for their being here and for their very own talent they give as a contribution for the good of all.

Wealth is a theme in a society of esteem for other reasons.  Wealth is attainable for all citizens of a society of esteem – just for living and not for attracting esteem.

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“Negatives Geld” ist kein ethisches Urteil, sondern vielmehr ein Geldsystem von Zinsen und Schulden. Die Bewegung “Kein negatives Geld” will Armut abschaffen, indem es verunmöglicht wird, Geld zu horten und so reich zu werden.

Die fundamentale Idee hinter “Kein negatives Geld” ist, dass Geld in Banken nicht auf die Seite gelegt werden kann für den Gebrauch in späteren Jahren. Der gesamte Geldstrom würde über Bargeld laufen. Jedes Jahr würden neue Geldnoten gedruckt werden mit dem Aufdruck der Jahreszahl, für welche es gültig wäre. Menschen würden gezwungen, ihr gesamtes Geld vor Jahresende auszugeben, denn das Geld des vorhergehenden Jahres würde im neuen Jahr ungültig sein.

Die Nachteile sind eindeutig.

Menschen würden dazu gezwungen werden, nutzlose Dinge zu kaufen, nur um ihr altes Geld auszugeben. Schulden könnten weiterhin gemacht werden, einfach indem übermässige Ausgaben von einem Jahr auf das nächste übertragen werden. Armut würde nicht abgeschafft, sondern im schlimmsten Fall verstärkt werden.

Eine Wertschätzungsgesellschaft funktioniert ohne Geld. Alle Bürger und Bürgerinnen arbeiten zum Wohle aller – scheinbar gratis, weil sie nicht bezahlt werden. Gleichzeitig können sie die Leistungen der anderen geniessen dank der Würdigung gegenseitiger Wertschätzung.

Eine Gesellschaft ohne Geld kann das Horten von Produkten wie zum Beispiel Lebensmittel und Autos fördern. In einer Wertschätzungsgesellschaft geschieht dies nicht, denn die Motivation zum Horten – die Suche nach Wertschätzung – ist nicht vorhanden. Menschen, die in einer Wertschätzungsgesellschaft leben, erhalten Wertschätzung für ihr Dasein und für ihre eigenständigen Talente, die sie zum Wohle aller einsetzen.

Wohlstand wird in einer Wertschätzungsgesellschaft unterschiedlich betrachtet. Wohlstand erreichen alle Menschen in einer Wertschätzungsgesellschaft – einfach für ihr Dasein und nicht weil sie damit Wertschätzung anlocken müssen.