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Sikantis, the Society of Esteem, where wishes come true / Sikantis, die Wertschätzungsgesellschaft, in der Wünsche wahr werden

We find that there are two basic wishes we all need to live a happy and fulfilled life.

We wish to be esteemed for who we are.

Imagine that you receive full esteem for who you are. This is what citizens of Sikantis experience. They don’t need to achieve a certain wealth in order to be esteemed. They don’t need to have a recognized profession in order to be esteemed. They don’t need to deliver a performance in order to be esteemed. These are examples of our current society and the way esteem is given to us. In our society we have to do something or to be somebody in order to receive esteem.

In Sikantis people receive esteem first. And this esteem is equally given to everyone. When we think about the true sense of esteem we find that esteem can’t be bound to certain conditions. Esteem needs to be boundless and unconditional. So just for being here on Earth, just for being a person, people receive esteem and realize their fundamental life wishes.

Receiving esteem for who we are makes it possible for us to let grow a healthy and strong self-esteem. It’s not about narcissism or egoism. It’s about a healthy self-love that also enables us to give esteem on our part freely and joyfully.

We wish to be esteemed for what we are doing.

And now imagine that you receive full esteem for what you are doing! This is the other basic wish we have: we desire to do what we love to do and we want to receive esteem for doing it as good as we are able to do it.

fulfilled life

There are as many talents as there are people! Every person has their own unique abilities. Even if we looked at people of the same profession – let’s say physicians – we see differences in their ways of working and living. In Sikantis people experience that their unique skills are as great as they are.

No doubt, receiving unconditional esteem for what we are doing makes us feel good. It motivates us to continue doing it and motivates us to get better at it.

In Sikantis, the Society of Esteem, our two basic wishes for a happy and fulfilled life come true.

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Es gibt zwei fundamentale Wünsche, die wir für ein glückliches und erfülltes Leben brauchen.

Wir wünschen, dafür wertgeschätzt zu werden, wer wir sind.

Stellen Sie sich vor, sie erhalten vollste Wertschätzung dafür, wer Sie sind. Das erfahren die Bürger von Sikatnis. Sie müssen nicht wohlhabend sein, um wertgeschätzt zu werden. Sie müssen keinen angesehenen Beruf ausüben, um wertgeschätzt zu werden. Sie müssen keine Leistung erbringen, um wertgeschätzt zu werden. Dies sind Beispiele aus unserer gegenwärtigen Gesellschaft, wie wir Wertschätzung erhalten. In unserer Gesellschaft müssen wir etwas tun oder sein, um Wertschätzung zu erhalten.

In Sikantis erhalten die Menschen Wertschäztung zuallererst. Und diese Wertschätzunng wird jeder Person gleichermassen gegeben. Wenn wir an den wahren Kern von Wertschätzung denken, müssen wir zugeben, dass Wertschätzung nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft werden kann. Wertschätzung muss grenzenlos und bedingungslos sein. Deshalb erhalten Menschen Wertschätzung nur fürs Hiersein, auf der Welt sein, fürs Menschsein, und verwirklichen ihre fundamentalen Lebenswünsche.

Indem wir Wertschätzung dafür erhalten, wer wir sind, sind wir in der Lage, Gesundheit und eine starke Selbstwertschätzung zu entwickeln. Es handelt sich nicht um Narzismus oder Egoismus. Es handelt sich um eine gesunde Selbstliebe, die es uns erlaubt, unsererseits Wertschätzung frei und freudvoll zu geben.

Wir wünschen, dafür wertgeschätzt zu werden, was wir tun.

Stellen Sie sich vor, dass sie Wertschätzung dafür erhalten, was Sie tun! Das ist der andere fundamentale Wunsch, den wir haben: wir möchten das tun, was wir gerne tun, und wir möchten Wertschätzung dafür erhalten, dass wir das tun so gut wir können.

Es gibt soviel Talente wie es Menschen gibt! Jede Person hat ihre eigenen einzigartigen Fähigkeiten. Selbst wenn wir auf Menschen mit demselben Beruf schauen – sagen wir mal, Ärzte – sehen wir Unterschiede darin, wie sie arbeiten und leben. In Sikantis erfahren die Menschen, dass ihre einzigartigen Talente so grossartig sind, wie sie selber.

Zweifellos lässt das Empfangen bedingungsloser Wertschätzung dafür, was wir tun, uns gut fühlen. Es motiviert uns, weiterzumachen und in unseren Talenten besser zu werden.

In Sikantis, der Wertschätzungsgesellschaft, werden unsere beiden fundamentalen Wünsche für ein glückliches und erfülltes Leben wahr.

Alternative money system: Time Banking and Time Exchange / Alternative Geldsysteme: Time Banking und Zeittausch

A society of esteem gives the same esteem toward each profession.  Esteem isn’t something which can be given in different measures.  In order to function the society needs all kind of professions and therefore acknowledges all of them equally.

In our society we have two financial movements which come quite close to this idea of the society of esteem.

One of them is the Time Banking.  The idea is that for each hour you spend doing something in your community you earn one Time Dollar which goes into the Time Bank.  Your Time Dollars you can be spent on having someone do something for you.

According to the people who live Time Banking it’s a life changing experience.  People feel connected to each other and honestly acknowledged.

The other movement is similar but excludes the concept of money totally.  Its name is “Zeittausch” (Time exchange) and exists in some communities in Europe (website only in German).

The idea is similar to that of Time Banking except that the value of work is exchanged without counting the hours.  People just do their normal work, whether a baker or a physician, and exchange the fruits of their work mutually without paying for it.

Both systems try to organize a life without money and find that their concept creates a better quality of life .

The basic thought behind both of these ideas and most of all behind the idea of a society of esteem is that all professions are valued with the same esteem.  A society of esteem even goes one step further.  In the society of esteem, all people participate, not just a select few.  Nobody feels cheated by others because everybody fulfills his talents through his work and gets the same esteem as all the others.  A society like that can easily support people who can’t work or can’t work fully.

When this state of mind is achieved there is really no longer a need for money.

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Eine Wertschätzungsgesellschaft gibt jedem Beruf Wertschätzung. Wertschätzung kann nicht auf verschiedene Weise gegeben werden. Damit eine Gesellschaft funktionieren kann, benötigt sie alle Arten von Berufen und wertschätzt diese demnach alle gleichermassen.

In unserer Gesellschaft finden wir zwei finanzielle Bewegungen, die der Idee der Wertschätzungsgesellschaft ziemlich nahe kommen.

Eine davon ist das Time Banking. Die Idee hier ist, dass für jede Stunde, die eine Person für die Gemeinschaft arbeitet, ein Time Dollar gegeben wird, der auf die Time Bank eingezahlt wird. Diese Zeit Dollars können die Menschen ausgeben, indem sie jemandes Arbeit für sich in Anspruch nehmen. Die Leute, die das Time Banking leben, beschreiben dieses Geldsystem als lebensverändernd. Die Leute fühlen sich miteinander verbunden und fühlen sich ehrlich wertgeschätzt.

Die andere Bewegung ist ähnlich, schliesst jedoch jedes Konzept von Geld aus. Ihr Name ist Zeittausch und kommt in einigen Gemeinschaften in Europa vor.

Die Idee ist der Idee der Time Banking ähnlich, ausser dass der Arbeitswert ausgetauscht wird ohne die Stunden zu zählen. Die Menschen verrichten ihre normale Arbeit, ob Bäcker oder Arzt, und tauschen die Ergebnisse ihrer Arbeit gegenseitig aus, ohne dafür zu bezahlen.

Beide Systeme versuchen ein Leben ohne Geld zu ermöglichen und finden heraus, dass ihr Konzept eine bessere Lebensqualität erschafft.

Der fundamentale Gedanke hinter beiden Ideen und vor allem hinter der Idee der Wertschätzungsgesellschaft ist, dass alle Berufe die gleiche Wertschätzung erhalten.

Eine Wertschätzungsgesellschaft geht einen Schritt weiter. In der Wertschätzungsgesellschaft sind alle Menschen mit eingeschlossen, nicht nur einige ausgewählte. Niemand fühlt sich betrogen durch die anderen, denn alle leben ihre Talente durch ihre Arbeit und erhalten die gleiche Wertschätzung wie alle anderen. Eine solche Gesellschaft kann problemlos jene Menschen unterstützen, die die nicht oder nicht voll arbeiten können.

Wenn dieser Bewusstseinzustand erreicht ist, braucht es wirklich kein Geld mehr.

Money and value judgements / Geld und Werturteile

Our society has used money for thousands of years.  In ancient times money was created as a medium between two parties who wanted to trade goods.  Instead of trading oranges for potatoes people used the newly invented money as kind of intermediary.

But the rise of money also raised the question of value.  Which was more valuable, three oranges or three potatoes?  Economic assessment of shortages and other factors established a hierarchy of values for all kind of goods.

Let’s fast-forward to today.  Money evolved from a simple method by which people could trade dissimilar good to a means of valuing.  With our money we express values.  Society took this concept one step further: with money we also express the value of people.  Earnings and wages express the value of professions and the value of workers.

In a society of esteem there is no money.  The hierarchy of values no longer exists.    A society of esteem gives every person and every profession the same esteem.  When everybody gets equitable esteem they work for the well-being of the whole society and each single citizen.  Money isn’t needed for placing value on things, professions and people because they all receive the same esteem.

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Unsere Gesellschaft verwendete Geld seit Jahrtausenden. Vor langer Zeit war Geld als Mittel zwischen zwei Parteien erschaffen worden, die Handel trieben. Anstelle Orangen für Kartoffeln auszutauschen verwendeten die Menschen das neu erschaffene Geld als eine Art Vermittler.

Aber mit dem Geld kam ebenfalls die Frage nach dem Wert. Was war wertvoller, drei Orangen oder drei Kartoffeln? Wirtschaftliche Beuhrteilungen von Knappheit und andere Faktoren errichteten eine Hierarchie der Werte für alle Arten von Güter.

Schauen wir uns unser Heute an. Geld entwickelte sich von der simplen Methode, mittels welcher die Menschen Güter ähnlicher Art miteinander austauschten, zu einem Mittel für Bewertung. Mit unserem Geld drücken wir Werte aus. Die Gesellschaft ging sogar einen Schritt weiter: mit Geld drücken wir den Wert von Menschen aus. Löhne drückenbicht nur den Wert von Berufen aus sondern auch den Wert der arbeitenden Menschen.

In einer Wertschätzungsgesellschaft gibt es kein Geld. The Hierarchie der Werte existiert nicht mehr. Eine Wertschätzungsgesellschaft gibt jeder Person und jedem Beruf die gleiche Wertschätzung. Wenn alle die gleiche Wertschätzung erhalten, arbeiten sie für das Wohl der gesamten Gesellschaft und jedes einzelnen Bürgers. Geld ist nicht länger nötig, um Dinge, Berufe und Menschen zu bewerten.

Society of Esteem: Etruscan politics / Wertschätzungsgesellschaft: Etruskische Politik

The most important political form of the Etruscans were federal city states loosely united into the so-called Twelve-City-Union.

In spite of this union each city-state was independently and autonomously governed.  The representatives of the city-states met once a year to exchange economic and organizational knowledge.

Unfortunately there isn’t much information about the Etruscan political organization.  Recent archaeological research assumes that the city-states weren’t governed by politicians as we know it but by a group of experts in the subjects of economy, religion, science and lifestyle.

In a society of esteem people are chosen to govern because of their leadership abilities and professional knowledge and not according to party membership.

Pursuing a profession is based on talent and not on party affiliation.  Each profession serves the society and receives the same esteem.

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Die wichtigste politische Form der Etrusker waren die Stadtstaaten, die lose miteinander verbunden den sogenannten Zwölfstädtebund bildeten.

Trotz diesem bund wurde jede Stadtstaat unabhängig und autonom regiert. Die Vertreter jeden Stadtstaates trafen sich einmal pro Jahr, um wirtschaftliches und organisatorisches Wissen auszutauschen.

Unglücklicherweise gibt es nicht viel Information über die etruskische politische Organisation. Neueste archäologische Forschungen nehmen an, dass die Stadtstaaten nicht von Politikern wie wir sie kennen regiert wurden, sondern von einer Gruppe von Experten auf den Gebieten der Wirtschaft, Religion, Wissenschaft und Gesellschaft.

In einer Wertschätzungsgesellschaft werden Menschen für die Regierung ausgewählt aufgrund ihrer Führungsqualitäten und ihrem professionellem Wissen und nicht aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei.

Einen Beruf auszuüben basiert auf Talent und nicht auf der Zugehörigkeit zu einer Partei. Jeder Beruf dient der Gesellschaft und erhält die gleiche Wertschätzung.

Society of Esteem: Etruscan culture

There aren’t many remnants of the Etruscan culture.  Most of the few findings were discovered in burial sites.  It was precisely an Etruscan tomb where we found one of the most determining facts leading to the idea of the Society of Esteem.

Archaeologists discovered a fresco, painted on the tomb wall, with an extended illustration of an Etruscan banquet. 

On the right side of the fresco there’s a long, festively decorated table.  Etruscan men and women are sitting around the table, drinking from opulant cups and eating a lavish meal.  Behind the table stands a flute playing musician.  On the other side, two figures arrive at the table bringing food on decorative plates.

On the left side of the fresco is a kitchen scene with citizens preparing food in large pots.  One person is walking from the kitchen toward the table carrying another plate with food.

We list the details of the fresco because it’s important to get a picture of the scene.  The traditional interpretation by archaeologists was that the mural showed a rich major-domo at dinner with his family.  The servants were thought to be his slaves – cooking, serving and entertaining him with music.

Etruscan frescoBut when you look more closely at the details, a different picture emerges.  All of the participants, whether they’re serving or being served, are wearing the same clothing of wealth and good taste.  Each one, the diners, the servants, the musician and the cookers are all dressed in finely decorated clothing. 

Another conspicuous detail is the fact that there are also women seated among the dinner guests – unusual for those times.

The new interpretation according to the Society of Esteem is: 

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